Konzertreview #4

Placebo auf dem Area4 2010, oder: erschwerte Arbeitsbedingungen für eine Security-Dame… 

 Nach dem üblichen Stau auf dem Weg zum Area4 (Dauerbaustelle Hamburg-Bremen *nerv*) und der Freude einige liebe Kollegen endlich wieder zusehen, fing um 16 Uhr mein Dienst als Security am Einlass zum Festivalgelände an. Wie zu erwarten war, standen dort sehr viele Menschen in Placebo-Shirts vor mir.

Da es sich immer leichter mit guter Musik im Hintergrund arbeitet, fing ich schon bei Bela B, den Editors und den QOTSA an mitzusingen und rum zu hampeln. Jaha, es gibt Secus die beim arbeiten jede Menge Spaß haben, und natürlich trotzdem voll konzentriert ihren Job machen. 😉

Ca. 5 Minuten bevor das Intro zu Placebo gespielt wurde, wurde es wieder schlagartig voll am Einlass (wie üblich zu jeder neuen Band), so dass ich Nancy Boy und Ashtray Heart nur mit einem halben Ohr verfolgen konnte. Trotzdem hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht.  Und eine Kollegin outete sich durch fröhliches Mitsingen ebenfalls als Placebo-Fan.

Nachdem die Menschenmenge abgearbeitet war, konnte ich auch den einen und anderen Blick auf die Videowand werfen und feststellen, dass die Herren (und die Dame) mal wieder in weiß gekleidet waren. Spätestens bei Bionic wurde ich dann für leicht behämmert erklärt, da ich vor Freude am Einlass rumgehüpft bin. Es folgten ältere wie auch neue Sachen, bis zu einer wunderschönen Version von Meds, *seufz* was war das toll. Ich musste dann auch unbedingt erstmal ne Pause machen, um dann in Ruhe Teenage Angst verfolgen und genießen zu können. Während dessen erklärte mich dann übrigens auch mein Chef für leicht durch geknallt… *lol*, naja ich durfte dann meine Pause verlängern und in der Pause nach Bitter End mit den ersten von uns Feierabend machen. Sprich, während Trigger Happy hüpften meine Kollegin (die die sich ebenfalls als Cebo-Fan entpuppte) und ich selig übers Gelände um unsere Dienstklamotten loszuwerden und dann wieder so schnell wie möglich für den Rest in zivil mit der Menge mitzufeiern. Naja, Post Blue konnte ich dadurch nur von unserem Camp aus hören, aber zu Infra-Red und Taste In Men wurde dann nochmal richtig gerockt. War vielleicht auch besser, dass ich da nicht mehr im Dienst war, denn ich habe mir bei Taste In Men wirklich den Allerwertesten abgetanzt. XD

Nach diesem rundum schönen Tag, mit Placebo als Highlight habe ich mich noch kurz mit Freunden getroffen, bevor es dann total glücklich ins Zelt ging um den Akku für die noch zwei folgenden Tage aufzuladen. Am Samstag wurde ich dann auch prompt von Gästen angesprochen, ob ich evtl. Placebo-Fan sei… XD  Jaaaaaaaaaaaaa, ich hatte definitiv Spaß.

©Akasha-Phoenix

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