Konzertreview #2_3

Placebo in Berlin, Huxley’s Neue Welt, 09.08.2011

Nachdem Placebo ja über Facebook eine WarmUp-Show angekündigt hatten für welche es die Karten nur über Facebook geben sollte  (naja, stand dann am Ende doch auf der Startseite von Eventim ::) ) hieß es am  nächsten Tag Facebook stalken. Ich glaub meine F5-Taste war noch nie so sehr in  Gebrauch wie da XD Laut Gerüchten sollte das Ganze in Berlin stattfinden. War  dann auch so. Und ich hatte auch noch Urlaub *yeah* Da ich schon nicht nach Stuttgart  konnte, war die Freude darüber noch größer. Keine zwei Wochen zwischen  Kartenkauf und Konzert, ich habs echt erst einen Tag vorher wirklich
realisiert, dass ich Placebo dieses Jahr live sehen werde…

Am Konzerttag ging es dann für Black Cinderalla (danke  nochmal fürs Fahren), Diokhan und mich gegen 11 Uhr in Hamburg los. Und so  hatten wir dann auch gleich unser ewig geplantes Norden-Forum-Treffen, das  irgendwie nie zustande gekommen ist… *lol* Ohne große Vorkommnisse waren wir  dann gegen 14:30 Uhr in Berlin am Huxley’s, wo auch schon die ersten Fans  gewartet haben. Da wir aber Hunger hatten sind wir erst mal zu Karstadt (der  freundlicher Weise gleich um die Ecke war) und haben dort ganz gemütlich was gegessen. Da wir danach immer noch ewig viel Zeit hatten sind wir noch bisschen in ’nem Park ganz in der Nähe spazieren gegangen und fanden dort ein öffentliches
Streichelgehege, mit Babyziegen. Was waren die süüüüüüüüß…! Zurück am Huxley’s
waren immer noch gut zwei Stunden zu überbrücken, und da das Auto dort ja direkt auf’m Parkplatz stand, haben wir uns dort noch etwas ausgeruht. Das Wetter war jetzt auch nicht so einladend, dann wir wirklich Bock hatten uns  früher als wirklich nötig anzustellen. Irgendwann zwischen 18 und 18:30 Uhr  sind wir dann zum Eingang und haben kurz mit bekannten Gesichtern geschnackt.  Der Einlass fing dann auch ziemlich zügig an. Und ich musste ein wenig lachen, als mich die sehr nette Securitydame gefragt hatte, ob ich das wirklich auf  meinem Perso sei. Auf meine Antwort „Ich habe auch den passenden Führerschein  dabei“ musste die ebenfalls lachen und meinte nur irgendwas von wegen das ihr  das mit ihren Perso auch oft passiert. XD Naja, im Huxley’s drin ging es dann
aber noch nicht gleich in den eigentlich Club, sondern wir mussten noch vor  einer weiteren Tür warten. Was echt fies ist, wenn man mal für kleine  Placebofans muss… Diese zweite Tür wurde dann um 19 Uhr geöffnet, und was  unsere Ohren vernommen haben, hat uns etwas erschrocken. Wir konnten hören wie  die Sicherheitsschleusen die dort nochmal aufgebaut waren unter dem Druck der Fans ganz vorn verschoben wurden! Hallo? Geht’s noch??? Kann man sich nicht wie zivilisierte Menschen benehmen? Als wir dann durch die Schleuse sind, sagte der eine Secu nur völlig entnervt „Na, geht doch“, worauf ich lächelnd zu ihm meinte „Klar, warum auch nicht.“ Die Security dort schon schwer in Ordnung.

Nachdem wir die Treppe erklommen hatten, die sich uns  frecher Weise in den Weg gestellt hatte (und ich mein späteres Diebesgut entdeckt hatte), ging’s erst mal ohne Umwege zu WC und dann in den Club. Übrigens eine sehr schöner, wie ich finde. Dort haben wir uns etwas weiter hinten an der Seite auf so ’nem Treppenpodest niedergelassen. Und dann hieß es wieder warten, warten, warten… haben ja erst so ungefähr den halben Tag damit verbracht 😛 Um 19:30 Uhr kam dann Timo Maas auf die Bühne. Leider konnte der Großteil vom Publikum nicht viel mit ihm anfangen… war halt ein DJ-Set und da
passiert halt nicht viel. Er hat aber ein echt super Set gespielt, ich für meinen Teil hatte Spaß während der Stunde die er auf der Bühne war. Steve hat ihm auch ein paar Lieder von der Seite der Bühne zugeguckt, wie wir wunderbar von unserem Plätzchen aus sehen konnten. Hier möchte ich auch nochmal loswerden, dass wer auch immer die Setlist von Herrn Maas hat, der möge sich bei mir melden!

Ziemlich genau um 21 Uhr kamen dann Placebo auf die Bühne. Nach ungefähr der ersten Hälfte von „Fot what it´s worth“ war ich wieder voll im Fieber. Sie kriegen mich aber auch jedes Mal wieder XD Bei „Soulmates“ hatte ich einen Anflug von Gänsehaut… *seufz* es war einfach toll… Nach „Bright lights“ machte Brian dann kleine seine Umfrage wer schon mal verhaftet wurde, wegen Drogen und noch irgendwas, keine Ahnung mehr was das andere war… es folgte „Follow the cops back home“…  Bei „Every you every me“ hab ich mir dann fröhlich nen Wolf getanzt, es zwingt mich jedes Mal wieder zum abzappeln… Lachen musste ich als Steve „Breathe under water“ eingezählt hat, er war so laut, dass man ihn noch ganz hinten gehört hat. Zu geil XD „All apologies“ wurde dann Amy Winehouse gewidmet, da sie ja dem Club27 beigetreten ist…  Nach „Bitter End“ verschwanden die Jungs dann kurz von der Bühne um dann für vier Zugaben wieder zu kommen. An diesem Punkt kam bei mir ein Anflug von Enttäuschung auf. Sollte das wirklich mein kürzestes Konzert von Placebo werden? Es wurde es. Nach 70 Minuten war alles nach „Taste in men“ zu Ende… und Stef hat wieder nicht getanzt *pah* wenigstens den Gefallen hätte er uns tun können… *schmoll* 😉

Nach dem Konzert sind wir noch etwas im Club sitzen geblieben, weil wir nicht so im Gedränge raus wollen. Hat sich zumindest für  mich auch gelohnt. Als wir da saßen, stand kurz ein Kerl vor mir den ich irgendwie kannte. Es war Chris von Expatriate. Und Damian stand nur ein Stück weiter daneben *hach* er sieht immer noch echt gut aus… Hab die Jungs aber nicht angesprochen, weil sie mit anderen in Gesprächen waren, ich hab mich
einfach über den Anblick gefreut, und mich ein bisschen geärgert, dass ich doch nicht mein Expat-Shirt anhatte, welche sich morgens noch in der Hand hatte.  Hätte vielleicht noch lustig werden können, weil sie beiden halt genau vor uns standen XD

Nunja, nach meinem kleinen Diebstahl des „Bush“-Tourposters, wobei mich der Secutitychef selbstverständlich erwischt ha, ::) und mir erzählt hat, dass man es mir am Ausgang eh abnehmen würde, hab ich es trotzdem mitgenommen und bin fröhlich damit rausgegangen. Dreistheit siegt halt manchmal doch… und die Ermahnung war auch nicht ganz ernst gemeint…

So ging es dann zurück auf die Autobahn, und nach einer Ampel an ’nem Autohof die uns irgendwie aufn Arm nehmen wollte und insgesamt 6 mal (!) Jupiter Jones im Radio (gibt es in Brandenburg und Meck-Pom eigentlich auch Radiosender die nachts nicht nur Schlafmusik spielen??) hat Black Cinderalla Diokhan und mich in Hamburg am Hauptbahnhof abgesetzt. Für Diokhan sollte es ja morgens noch nach Stuttgart gehen und bin zu meinem Nachtbus gelaufen, der dann auch zum Glück gleich 2 Minuten später kam. Ich war erfolgreich morgens um 4 Uhr zu Hause 😛

Ich habe ein paar Tage überlegen müssen wie ich dieses Konzert einordnen soll, aufgrund der kurzen Spieldauer und der fehlenden Überraschungen war ich ja etwas enttäuscht. Aber die Jungs haben echte Spielfreude gezeigt und es gab so viele niedliche und lustige Kleinigkeiten (die hier alle gar nicht erwähnt werden können) während des Konzertes, das die „Mängel“ dadurch zu 110% ausgeglichen wurden. Und ich kann sagen, dass sich der
Trip nach Berlin echt gelohnt hat. 🙂

© Akasha-Phoenix

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