Konzertreview #4_5

A*Rock, Hamburg 2.7.2012, © Akasha-Phoenix

Als die Termine für die A*Rock-Konzerte bekanntgeben wurden, war in der Placebo-Gemeinde der Trubel erst mal groß. Naja, okay, bei einigen mehr, bei anderen weniger… ich gehörte wohl zu denen die sich gedacht haben „Oh, schöne Idee, na mal gucken ob ich gewinne…“ Tja, ich selber habe natürlich nicht gewonnen… Dafür habe ich mich umso mehr gefreut, als zwei Wochen vor dem Konzert von Diokhan die Nachricht kam, dass sie gewonnen hat und ob ich nicht gern mitmöchte. Klar! Was ne Frage!?!

Nachdem ich letztes Jahr die Jungs ja schon in Berlin im Huxleys sehen durfte, dachte ich eigentlich kleiner geht nicht mehr, geht wohl doch. Im Docks in Hamburg mit nur 800 Leuten. 😀 Da ich grad mitten in der Klausurvorbereitung hing, bin ich erst gegen 18 Uhr zu Hause los. Einlass sollte um 19:30 Uhr sein, passt also locker. Angekommen (so 18:45 Uhr) hab ich als erstes Luzie gesehen, die auf der einen Seite ganz vorn stand. Hallo gesagt, kurz geschnackt… man würde sich ja noch nach dem Konzert sehen… also rüber zu der anderen Seite (ja die hatten für 800 Leute tatsächlich 2 Eingänge aufgebaut) wo Diokhan ganz vorn in der Schlange stand. Eigentlich wollte ich nur ein paar Minuten quatschen und mich dann brav hinten anstellen… aber irgendwie wars so lustig, dass ich bis zum Einlass vorn stehen bleib. Da ich aber nicht in die erste Reihe wollte, war es auch dann kein Problem, dass ich mich beim Einlass einfach vorn eingereiht habe. Wieso kann es eigentlich nicht immer so entspannt sein?

Im Docks wurde sich dann erst mal umgeguckt. Flycases wurden zu Stehtischen umfunktioniert und es standen diese lustigen Spieße drauf, an die ich mich aber nicht ran getraut habe. Zum einen find ich gelben Blumenkohl merkwürdig und mit Fisch kann man mich jagen… XD Dort waren auch schicke Getränkekarten aufgestellt, die darüber informierten welche Getränke es an der Bar gibt.

Neben den Getränken gabs auch Miniportionen mit Maultaschen, Fish & Chips, sowie Miniburger – die übrigens echt lecker waren. Mein Highlight waren aber diese schicken gelben Cocktails, die waren extrem lecker. Ich stand dann auch vorm Konzert so günstig, dass die immer wieder mit den Dingern an mir vorbei gelaufen sind…  Als dann die Flycases rausgebracht wurden suchte ich mir einen guten Platz, und entschied mich erst mal dafür vorm Mischpult stehen zu bleiben. Es folgte dieser schrecklich überdesignte Werbefilm für die neue A-Klasse. Aber dank der Cocktails ( XD ) konnte man auch das ertragen. Dann wurde der Vorhang gelüftet und man konnte einen Blick auf die Bühne werfen. Bei den letzten Vorbereitungen konnte sich dann schon dank der guten Musikauswahl – ich hab vergessen was es alles war – etwas einstimmen.

Als die ersten Töne von Kitty Litter erklungen war die Freude riesig und der Raum füllte sich schlagartig, aber man hatte hinten immer noch gut Platz zum tanzen. Naja, meinen Platz hab ich bereits bei For What It’s Worth gegen einen an der Bar eingetauscht, weil ich nur Schnarchnasen um mich rum stehen hatte… Dort war richtig gute Stimmung und Leute die auch sichtlich Spaß hatten, inkl. des Personals, es war zu herrlich die feiernderweise arbeiten zu sehen =) Also blieb das ganze Konzert über dort, und hatte nicht nur Spaß sondern auch einen sehr guten Blick, denn vor der Bar ist ein ca. 1m breites Podest, so dass man etwas erhöht steht. Die Getränke gab es auch wieder in den A*Rock-Becher, einen hab ich als Andenken mitgenommen.

Es folgte die altbekannte Setlist. Besonders gefreut hab ich mich an diesem Abend über Special Needs, Black-Eyed, Teenage Angst und Taste In Men. Irgendwann nach ungefähr der Hälfte des Konzertes hab ich mich gefragt ob Herr Molko wirklich nicht mit dem Publikum spricht, dieses wurde mir dann nach dem Konzert bestätigt, ich hatte also doch nicht geträumt… (oder zu viel getrunken… XD )

Als das Konzert zu Ende war, wurde nach einer kurzen Erholung noch im Docks bis kurz vorm Rauschmiss weitergefeiert, da die Musikauswahl der DJ-Damen gut war, konnte man sogar noch ein bisschen tanzen. Ich hab dann auch noch ein bisschen mit Diokhan und Luzie gequatscht, und bin dann irgendwann mit zwei sehr lustigen Menschen aus Bonn und zwei Mexikanern weiter gezogen, so dass ich erfolgreich morgens um 5:30 Uhr zu Hause war. Wollte ich am nächsten Tag nicht was für die Uni tun? Hmmm… wer feiern kann, kann auch lernen…  😛

Am Ende bleibt mir zu sagen: Danke Diokhan für die Karte, danke Mercedes für die Verpflegung, und danke Placebo für ein sehr schönes Konzert  😀

Bis zum M’era Luna!

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Eine Antwort zu Konzertreview #4_5

  1. Chris schreibt:

    Danke Akasha-Phoenix für deinen Konzertbericht,es hat Spaß gemacht ihn zu lesen. 🙂

    Danke noch mal und Liebe Grüsse 🙂 Dundee

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